Mittwoch, Oktober 05, 2005

Sudoku!


Wie gut, daß ich Freunde habe, die zur Zeit in London sind, wo die Leute im Durchschnitt vielleicht noch ein wenig sudoku-begeisterter sind als ich es bin. Übrigens möchte ich darauf hinweisen, daß ich den Trend schon vor ein paar Monaten erkannt hatte und nicht erst jetzt, wo jedes Provinzblättchen seine eigene Sudoku-Seite hat. Ja, ich sollte Trendscout werden, ich weiß. Nun, jedenfalls hat mir dieser liebe Mensch dieses nette Buch zukommen lassen, die ersten Rätsel sind auch schon längst gelöst. Mittlerweile gibt es auch schon allerlei Druckerzeugnisse auf Deutsch und jede Menge von Internetseiten. Aber vorsicht, macht wirklich süchtig!!
Und dann noch was aus der Rubrik: Schönes aus Wikipedia. Habe seit neuestem einen Zufallsartikel als Startseite im Explorer (danke an meinen Lieblingscomputerexperten!). Man lernt eigentlich nicht viel dadurch, sondern freut sich nur darüber, wie Zeitgenossen auf den Spuren von Herrn Brockhaus vom Weg abkommen. Highlight heute über irgendeinen, tja, wohl Chansonsänger oder so:
"Im Grenzbereich von Blödheit und Genialität erfand Lapointe 1968 das Zahlensystem bibi-binär, das in seiner Ausprägung die Entwicklung der Informatik vorwegnahm."
Danke, it made my day!

5 Comments:

At Oktober 06, 2005 6:28 nachm., Blogger Sophie said...

Tja, Sudoku... Ist eher nicht mein Fall, das dauert immer so lange (vielleicht ja nur bei mir). Ich mag in Sachen Rätsel und Spiele lieber kurze knackige Dinge.

Aber so ein ganzes Buch ist natürlich ein Herausforderung, das kann ich verstehen. Als Kind habe ich in den Sommerferien meistens, damit ich still bin wahrscheinlich, mir war immer schnell langweilig, ein dickes fettes Rätselheft bekommen. Kennst du die auch? Da sind alle möglichen Rätselarten drin. Es hieß glaube ich immer so ähnlich wie "Mein riesengroße sRätselbuch"...

 
At Oktober 06, 2005 9:18 nachm., Blogger Miss Sophie said...

Durch die Übung geht es natürlich mittlerweile schon schneller. Aber ich mag auch fast die einfacheren am liebsten, weil man dann so schön eine Routine im Hirn ablaufen kann. Das erinnert mich irgendwie an Star Trek gestern, was ich nur kurz gesehen habe, aber von Datas (ist das dieser Roboterheini?) Hirn total angetan war. Schön auch der Satz: "Ich glaube, ich bin in meiner Entwicklung als künstliche Lebensform an einem toten Punkt angekommen" Das denke ich mir auch oft, irgendwie...
Wenn ich mit meinen Eltern in Urlaub gefahren bin, mußte ich jeden Tag mit einem neuen Heftchen ruhiggestellt werden. Entweder gab es Asterix und Obelix, ein lustiges Taschenbuch oder solche Rätselheftchen. Die dicken Bücher kenn ich aber auch ganz gut. Und solche Lernheftchen mit pädagogisch sinnvollen Aufgaben fand ich auch klasse. Ächz, ich muß echt ein verdammter Streber gewesen sein. Hmm, durch meine Liebe zu Sudokus bin ich das am Ende vielleicht noch heute.

 
At Oktober 06, 2005 10:08 nachm., Blogger Sophie said...

Weißt du, was ich immer toll fand, sogar als das niemand sonst aus der Klasse mehr mochte, weil wir wohl zu alt dafür geworden sind: den LÜK-Kasten. Kennst du den? Da muss man Aufgaben lösen, meine Eltern haben mir vorzugsweise Matheheftchen dazu gekauft, weil das nie meine Stärke war, ungefähr bei der Multiplikation fingen die Schwierigkeiten an. Wieso muss man wissen, wie viel 7 mal 9 ist? Kann ich mir einfach nicht so gut einprägen. naja, jedenfalls musste man Aufgaben lösen und die Plättchen in dem LÜK-kasten der Lösung entsprechend auf einen bestimmten Platz legen. Die Rückseiten hatten bunte Muster, und wenn man fertig war und alle Plättchen auf den richtigen Platz gelegt hatte, durfte man den Kasten umdrehen und es kam ein hübsches buntes Muster heraus. Toll. Pädagogisches Erfolgserlebnis. Da kann man mal sehen, mir war ein hübsches Muster noch Motivation genug, mich mit Mathe zu beschäftigen. Heute wollen die Kinder immer gleich Geld für gute Noten!!

 
At Oktober 07, 2005 4:40 nachm., Blogger Miss Sophie said...

So einen LÜK-Kasten hatten wir leider nur im Klassenraum und wir haben, glaube ich, nur einmal damit gespielt. Mein persönlicher Liebling war "My little Professor". Dieser geniale Taschenrechner in Professorenform von Texas Instruments. Schon genial, einen Taschenrechner zur Förderung des Kopfrechnens einzusetzen. Es erschienen immer Aufgaben im Display und man mußte die richtige Lösung eindippeln. Wenn Sie richtig war, hat der Professor mit seinem Schnurrbart gewackelt. Mir hat also schon ein mittelmäßig animiertes Schnurrbartwackeln gereicht. Ja, ja, wir waren echt so verdammt einfach zu begeistern. Ich war dann gerart geprägt von der Firma, daß ich auch meinen späteren Taschenrechner, den "Galaxy", heiß und innig geliebt habe. Erst auf der Uni wurde ich immer wieder schief angeguckt, vor allem, weil ich immer auf das Display drücken mußte, um die Zahlen ablesen zu können (ob mein TR vielleicht mit Nokia-Handys verwandt war?). Schweren Herzens habe ich mich von ihm offiziell getrennt, irgendwo liegt er aber bestimmt noch rum. Seitdem konnte ich nie wieder eine so innige Beziehung zu meinem TR aufbauen.

 
At Oktober 08, 2005 2:21 nachm., Blogger Sophie said...

Nein, das kann ich nicht von mir behaupten, dass ich jemals eine innige Beziehung zu einem Taschenrechner gehabt hätte. Aber mein Notebook liebe ich auch sehr! Es hat sogar einen Namen...

Leider hat der gute (das Notebook) so einige Zicken. Gestern zum Beispiel. Aber Gott sei Dank sind die meisten Physikstudenten irgendwelche Computerfreaks, also konnte mir ein mir nicht wirklich bekannter Kommilitone rasch helfen. Ja, hilfsbereit sind sie, die Physiker..

 

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