Montag, November 14, 2005

T-online - jetzt spinnen sie total

Alles war so toll. DSL lief doch wie geschmiert. Nur aufs Knöpfchen drücken, schon war ich in den Weiten des Netzes. Bis gestern um 12. Danach ging gar nichts mehr, das sonst munter orange leuchtende Lämpchen an meinem Zauberrouter blieb dunkel. Also bei der Hotline angerufen, mittlerweile kann ich die Nummer auswendig. Das tolle ist, daß es bei der Hotline schon einen eigenen Menüpunkt für dieses Problem gibt. "Wenn Sie nicht mehr online gehen können, drücken Sie bitte die 2" Also in der Warteschleife die Runden gedreht, bis sich einer meiner erbarmte. Nach ewigem Testen der Leitung stellte er fest: "Ah, ich seh das Problem, da ist eine Sperre. Ich stell sie mal durch". Wieder später: "Ne, das hat mit dem Vertrag zu tun, sie müssen morgen früh nochmal anrufen". Nach unruhiger Nacht also dort durchgeklingelt, wo ich wieder in die nächsthöhere Abteilung verwiesen wurde. Langsam glaube ich, der Vorstand hat persönlich dafür gesorgt, daß ich nicht mehr surfen kann. Die gute Frau erklärte mir, dies hänge mit meinem Tarifwechsel am 12. zusammen. Am 12.??? Ich surfe seit dem 2. mit DSL! Jetzt geht es jedenfalls wieder. Ich würde den Vorstand bitten, sich demnächst an jemand anderem abzureagieren.

4 Comments:

At November 14, 2005 7:39 nachm., Blogger Sophie said...

Ich weiß nicht. Man denkt immer, dass die Telekom so ätzend ist, sei ein Vorurteil und ein Mythos. Scheint aber nicht so zu sein.

Ich finde, sobald eine Organisation so groß ist, dass niemand mehr für ein Problem verantwortlich ist, sollte sie nicht mehr existieren dürfen. Bei wem soll man sich beschweren? Die Leute von der Hotline können es ja weder ändern noch etwas dafür. Diese Konzerne sind Scheiße.

 
At November 14, 2005 7:48 nachm., Blogger Miss Sophie said...

Ich bin auch immer sehr nett zu den Leuten an der Hotline. Mir tun die auch ziemlich leid, die werden bestimmt laufend angepampt, dabei können sie nichts dafür, und sie sind, zumindestens bei der Telekom, wirklich immer sehr freundlich.
Aber daß keiner für Deinen Anschluß verantwortlich ist, hat man bei allen Internetanbieter, da bin ich mir sicher. Und ich bin nach wie vor der Meinung, daß t-online in der Abwicklung der Problembehebung zügiger ist als Hansenet und Co, vor allem wenn man technisch nicht so versiert ist und wegen jedem Scheiß anrufen muß (so wie ich).
Vor allem dürften dann aber auch keine Organisationen wie die Uni Hamburg existieren. Bei meinem Prüfungsamt z.B. ist die Dame grundsätzlich nicht in der Lage, mal 'ne verbindliche Aussage zu treffen, dabei ist sie ganz alleine für diese blöden Prüfungsangelegenheiten zuständig...

 
At November 14, 2005 11:18 nachm., Blogger Sophie said...

Also ich bin nicht immer nett zu Call Center-Menschen, dann bekommt man nämlich nie was von denen.

Mit Hansenet hatte ich aber bisher auch nie Schwierigkeiten.

Mit dem obigen Beispiel meinte ich in meinem Inneren (das kann ja niemand ahnen) die Post. Wenn man auf sein Paket warten oder auch nur auf einen Brief, und der kommt einfach nicht, wer ist dann verantwortlich? Man kann da wirklich keinen verantwortlich machen, und manche Dinge verschwinden halt einfach. Und dann kann man sich nirgends beschweren, die auf dem Postamt sind auch immer solche Tröten. Mit denen hatte ich auch schon Stress. Ich glaube, ich sollte wirklich mal eine Anti-Aggressionstherapie machen...

 
At November 25, 2005 10:30 vorm., Blogger Roland said...

Bei der Telekom gibt es einen eigenen VIP-Support. Zu meinen PR-Tagen mussten wir einem Menschen mal am Wochenende einen DSL-Anschluss für einen Event verpassen. Da kam dann eigens ein Techniker nur für ihn raus. Mag auch daran gelegen haben, dass die Telekom ein großer Partner unseres Kunden war.

Hatte privat Q-DSL, nie Probleme damit gehabt. Die schickten mir sogar ne Mail, wenn mal tief in der Nacht für drei Minuten wegen Wartungsarbeiten die Leitung tot sein würde.

 

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